Wieso eure IT-Infrastruktur in der Schweiz stehen sollte

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Illustration IT-Infrastruktur in der Schweiz

Author: Simon Kilchmann

Category: Datenschutz / Cyber-Security

August 6, 2020

Swissness steht vielfach für höchste Qualitätsstandards – so auch im Bereich IaaS. In diesem Blogbeitrag erfährt ihr mehr über die Vorteile von IT-Infrastruktur-Lösungen aus der Schweiz und wieso eure IT-Umgebung in Schweizer Rechenzentren stehen sollte.

 

Stabilität und Zuverlässigkeit mit IT Infrastruktur in der Schweiz

Für kundenorientierte Unternehmen in allen Branchen ist es unabdingbar, dass Applikationen und IT-Umgebungen stets verfügbar sind. Nur so kann sowohl den Endkunden als auch dem Entwicklerteam eine funktionierende Arbeitsumgebung zur Verfügung gestellt werden. Da die meisten Unternehmen zunehmend vernetzter sind und einen grossen Teil ihrer Produkte und Dienstleistungen online anbieten, können selbst kurzzeitige Netzwerkausfälle zu Kosten und Umsatzeinbussen in Millionenhöhe führen. Sind Websites, Plattformen oder Online-Shops nicht rund um die Uhr erreichbar, gehen Einnahmen flöten und die Kundenbeziehung leidet. Seit der Corona-Krise arbeiten zudem immer mehr Büroangestellte zumindest teilweise im Homeoffice und sind darauf angewiesen, dass auch von zu Hause aus auf das Firmennetzwerk zugegriffen werden kann. Nur dank zuverlässigem Hosting können ganze Arbeitsteams mit den unterschiedlichsten Geräten jederzeit auf alle Dateien zugreifen und neue Anwendungen unkompliziert testen, während Kunden zu jeder Tages- oder Nachtzeit Produkte kaufen oder Leistungen in Anspruch nehmen können.

IaaS-Provider, die mit dem Schweizer Markt und seinen Eigenheiten vertraut sind und die Sprache ihrer Kunden sprechen, unterstützen Unternehmen beim Einrichten oder Ausbauen einer stabilen und zuverlässig funktionierenden IT-Infrastruktur, die auf die individuellen Bedürfnisse des Unternehmens ausgerichtet ist – und bieten bei allfälligen Performance-Problemen persönlich Support vor Ort.

 

Security und Datenschutz

Cyber-Attacken, Datenklau oder unbefugte Netzwerkzugriffe können Kosten in Millionenhöhe, Strafverfolgungen und irreparable Reputationsschäden verursachen. Bei der Zusammenarbeit mit einem IT-Infrastruktur-Provider kümmert sich in der Regel der externe Partner um die Sicherheit der IT-Umgebung. Mit einer Cloud-basierten Infrastruktur, die sich in Schweizer Rechenzentren befindet, müsst ihr euch keine Sorgen mehr machen um Cyber-Sicherheit und den Schutz vor Hacker-Attacken. Neben integrierten Security-Programmen sind oftmals auch automatische Aufzeichnungen, kontinuierlicher Betrieb («Business Continuity») und Notfallplanung in den Paketen von Cloud-Service-Anbietern enthalten. Der externe Partner übernimmt zudem die Verantwortung für Software sowie Hardware und führt regelmässiges Patching der Systeme durch, das Sicherheitsrisikos minimiert und das bestmögliche Funktionieren der Systeme sicherstellt.

 

Der Unternehmensstandort spielt bei der Wahl des passenden IaaS-Providers eine wichtige Rolle. In Zeiten von Datenlecks und Hackerangriffen möchten wohl die meisten Unternehmen und deren Endkunden wissen, wo ihre Daten gespeichert werden. Die meisten Hyperscaler wie Amazon oder Microsoft haben ihren Hauptsitz in den USA, wo der Zugriff auf Unternehmensdaten mittels des Patriot Acts ohne richterliche Kontrolle praktiziert wird. In der Schweiz hingegen ist dies nicht erlaubt. Laut dem Schweizerischen Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragen soll der Datenschutz gewährleisten, dass in jedem Fall die Verhältnismässigkeit beachtet wird. Dies heisst, dass immer nur so viele persönliche Daten wie nötig und so wenig persönliche Daten wie möglich gesammelt und bearbeitet werden, und dass man als betroffene Person die Möglichkeit hat, die Bearbeitung der Daten über sich so weit wie möglich zu kontrollieren und notfalls zu verhindern.

Illustration zur Darstellung von Cybersecurity

 

Unternehmen müssen also die Sicherheit aller gespeicherten personenbezogenen Daten garantieren. Sowohl Mitarbeiter- als auch Kundendaten gilt es bestmöglich zu schützen. Werden diese Daten versehentlich oder absichtlich kompromittiert und stellt sich nach dem Cyberangriff oder dem Datenleck heraus, dass das betroffene Unternehmen keine geeigneten Sicherheitsmassnahmen ergriffen hatte, drohen möglicherweise Bussen und Sanktionen. Das Schweizer Datenschutzgesetz (DSG) sieht Strafbestimmungen vor bei vorsätzlichen Verletzungen der Auskunfts-, Melde und Mitwirkungspflichten sowie der beruflichen Schweigepflicht. Das DSG wird momentan überarbeitet. Mit der Revision sollen mehr Transparenz geschaffen und die Mitbestimmungsrechte von betroffenen Personen gestärkt werden. Der Entwurf zur Revision lehnt sich stark an die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) an. Unternehmen mit Kunden im EU-Raum unterstehen bereits heute der DSGVO, wobei für die effektive Durchsetzung des Datenschutzrechts seit 2018 weitaus höhere Bussgelder als zuvor möglich sind.

 

Lokale Provider befolgen Schweizer Datenschutzgesetze und können dadurch höchste Datensicherheitsstandards garantieren. Xelons Infrastruktur befindet sich in ISO-zertifizierten Rechenzentren in den Kantonen Aargau und Zürich. Sämtliche Kundendaten unterliegen dem Schweizer Datenschutzgesetz und wir können somit höchste Datenschutzstandards garantieren. Im Juli 2020 erhielt Xelon die Zertifizierungen ISO 9001 und ISO 27001. Die ISO-Zertifizierungen stehen für Qualitätssicherung und Cyber-Security.

Massgeschneiderte IT-Infrastruktur

Bekannte Namen wie Microsoft Azure oder Amazon Web Services bieten oftmals attraktive Preismodelle. Diese vordefinierten Pakete der Hyperscaler erfüllen jedoch selten alle Ansprüche von wachsenden KMU, Start-ups und SaaS-Providern und nur mit dem richtigen Cloud-Konzept wird das Potenzial der Cloud vollständig ausgechöpft. Lokale Provider wie Xelon eruieren in einem persönlichen Gespräch die individuellen Bedürfnisse ihrer Kunden. Wie viel Rechenleistung wird im Alltag tatsächlich benötigt? Welche Security-Massnahmen müssen ergriffen werden? Ist vorgesehen, das Portfolio und das Team in absehbarer Zeit zu vergrössern und die IT-Infrastruktur entsprechend zu erweitern? Diese Fragen gilt es beim Erstellen eines massgeschneiderten IT-Konzepts zu beantworten. Das Xelon-Beraterteam hat baut gemeinsam mit eurem Team die passende IT-Infrastruktur auf, damit ihr eure Produkte testen und weiter verbessern, die Kunden bestmöglich betreuen und Marktanteile gewinnen könnt.

Bei der Kundenbetreuung legt Xelon Wert darauf, auf Augenhöhe zu kommunizieren. «Uns ist wichtig, dass wir die Ausgangslage genau verstehen und in Absprache mit dem Kunden massgeschneiderte Lösungen entwickeln können. Im weiteren Verlauf der Zusammenarbeit bemühen wir uns darum, dem Kunden bestmöglich den Rücken freizuhalten und bieten regelmässige Updates sowie Unterstützung bei allfälligen Erweiterungen», erklärt Xelon-CEO Dudli. Bei einem lokalen Provider sind die Kunden nicht nur eine Nummer. Tritt ein Problem auf, kann der persönliche Ansprechpartner beim externen Partner schnell reagieren und Unterstützung bieten. Wer von Xelon Professional Services bezieht, erhält beispielsweise vor Ort Support, der von einer Situationsanalyse über das Ergreifen zusätzlicher Security-Massnahmen bis hin zum Erstellen eines IT-Notfallplans im Falle von Katastrophen reicht.

 

Use Case: In der Schweiz gehostete IT-Umgebung

Ein interessantes Beispiel für eine komplett in der Schweiz gehostete Infrastruktur-Lösung ist die Zusammenarbeit von Xelon und dem IT-Dienstleister Teleinformatik für die Migration der IT-Infrastruktur von SOS AERZTE. Die Ärztevereinigung berät und versorgt pro Jahr rund 20’000 Patienten im Kanton Zürich. Angesichts dieser wichtigen Funktion in der Gesundheitsversorgung in zahlreichen Gemeinden dürfte es selbsterklärend sein, dass die IT-Umgebung inklusive telefonischem Notfalldienst von SOS AERZTE zu jeder Tag- und Nachtzeit verfügbar sein muss. Das Unternehmen möchte keine eigene Infrastruktur betreiben und lagerte die komplette IT- und Telefonie-Infrastruktur in ein externes Datencenter aus. SOS AERZTE wandte sich für eine externe Stellvertretung und Unterstützung in IT-Fragen an das Schweizer IT-Traditionsunternehmen Teleinformatik Services AG. Ein wichtiger Punkt bei der Migration war, dass die IT-Systeme jederzeit von überall aus erreichbar sind, denn die meisten Benutzer arbeiten entweder im Homeoffice oder unterwegs. Teleinformatik migrierte die IT-Infrastruktur von SOS AERZTE und baute eine geo-redundante 3CX-Telefonanlage auf, was die Ausfallsicherheit der Notfallnummer erhöhte und den Mitarbeitenden von SOS AERZTE sowohl im Homeoffice als auch bei Ausseneinsätzen jederzeit Zugriff auf die IT-Umgebung garantiert. Xelon unterstützte die Migration.

Fazit

Bei der Wahl eines externen Cloud-Service-Providers für IT Infrastruktur in der Schweiz, spielt neben Stabilität, Skalierbarkeit und Support-Optionen auch der Unternehmensstandort eine zentrale Rolle. Swissness hat sich in den letzten Jahren in der IT-Welt als Qualitätsmerkmal etabliert. In der Schweiz gehostete IT-Umgebungen zeichnen sich aus durch Stabilität und Zuverlässigkeit, Security und Datenschutz sowie massgeschneiderte Lösungen.

Xelon unterstützt Unternehmen aller Grösse beim Aufbau, Betrieb und der Wartung von IT-Infrastrukturlösungen, damit sich die Kunden auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können. In einem persönlichen Gespräch werden die individuellen Bedürfnisse des Gegenübers eruiert, bevor es an die Umsetzung geht. Wir sprechen die Sprache unserer Kunden – sowohl im wörtlichen als auch im übertragenen Sinn.

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Simon Kilchmann

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